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Behind the Scenes: Unsere Komponisten – Miro Berlin

In unserer neuen Rubrik „Behind The Scenes“ rücken wir unsere Komponisten ins Rampenlicht! Wir möchten nicht nur die Musik unserer Autoren vorstellen, sondern auch einen Einblick in die Vita und Referenzen gewähren. Heute stellen wir Miro Berlin vor.



Ich, Miro Berlin, lebe in Berlin. Ich habe klassische Gitarre und Jazz am Berklee College in Boston studiert und bin in meinem Musikerleben sehr viel getourt, habe viele CDs aufgenommen, sehr viel komponiert. Meine ersten Aufträge als Komponist waren für Zeitgenössischen Tanz, was eine gute Schule war mit Atmosphären und langen Zeitverläufen zu arbeiten. Und Bilder mit Musik zu malen, obwohl diese visuell gar nicht auftauchen. Später kamen Filme, Hörspiele, Theater, Werbung, Radiojingles dazu. Alles was die Miete einfährt.

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FÜNF FRAGEN AUS DER PRODUCTION MUSIC

Production Music ist…
… für mich dann gut, wenn man nicht merkt, dass es Production Music ist. Ein reizvolles Paradox. Wenn ich mich zum Komponieren hinsetzte, konkurriere ich mit den Lieblingsstücken der Hörer und natürlich auch mit meinen eigenen Lieblingen. Das heißt, dass der Anspruch und Tiefe bei Production Music um nichts geringer ist, als bei unseren Lieblingssongs.

Beschreibe Deine Musik in 3 Worten und was macht sie einzigartig:
Ich glaube, dass es ganz gut ist, nicht zu wissen, was einen selbst einzigartig macht. Zumindest beim Komponieren. Wenn ich es wüsste, würde ich unbewusst diese Karte spielen und vielleicht übertreiben oder wäre befangen. Ich finde das Unaussprechliche, was wir in der Kunst suchen, ist eine zarte Pflanze. Wenn ich trotzdem versuche meine Musik mit etwas Abstand zu betrachten, fällt mir ein Oszillieren zwischen Dunkelheit und absolutem Glück auf. Das ist eine Mischung, die mich offensichtlich anzieht.

Wer oder was inspiriert Deine Musik?
Ich gehe gerne in Ausstellungen. So, wie die Bildenden Künstler mit dem kreativen Prozess umgehen, mit der Suche nach neuen Wegen und Ausdrucksmöglichkeiten, bringt mich das auf Ideen und macht mir meistens Lust sofort ins Studio zu gehen und mit dieser Inspiration, die von den Bildern bekommen habe, aufzunehmen. Abgesehen von den Ausstellungen, ist für mich das Komponieren ähnlich, wie das Suchen am Strand nach schönen Steinen. Und wenn ich einen besonderen Stein gefunden habe, freue ich mich, bin vielleicht auch stolz, wie ein Kind, aber eben nicht, dass ich ihn gemacht habe, sondern eher, dass ich ihn gefunden habe.

Welchen Soundtrack/Album hättest Du gerne selber geschrieben und warum?
Es gibt viel Musik, die ich wirklich vergöttere. Die Lautensuiten von Bach oder Little Wing von Jimi Hendrix. Musik von der ich gelernt habe oder immer weiter lerne. Aber auf die Idee, dass es schön wäre, wenn ich sie geschrieben hätte, würde ich nie kommen. Klar wäre ich gerne so gut wie Bach oder Hendrix, aber ich finde müßig darüber nachzudenken. Und es ist für mich auch schön solche unerreichbaren „Helden“ zu haben.

Woran arbeitest Du gerade?
Heute und morgen sind die letzten zwei Auftritte, von 10 Konzerten. Dann gehe ich an die Arbeit, die Titelmusik für eine Radioserie zu
schreiben. Nächste Woche ist noch ein Studiojob als Gitarrist, hier in Berlin.

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ALBEN IN DER WCPM LIBRARY:

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Für Lizenzierung oder sonstige Anfragen kontaktiert uns unter Tel. +49 (40) 441802-26.

Posted on August 6, 2019 in News.

Behind the Scenes: Unsere Komponisten – Miro Berlin